Aktueller Rundbrief: Ausgabe 1 – Januar 2024

Hier steht Ihnen der monatliche Rundbrief der BTK-Geschäftsstelle mit Aktuellem rund um die Bundestierärztekammer und den tierärztlichen Beruf zur Verfügung.

 

BTK-Pressekonferenz auf der IGW

Anlässlich der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin fand am 19.01.2024 die Pressekonferenz „Traumberuf Tierärztin/Tierarzt?“ der Bundestierärztekammer (BTK) statt. Drei Expertinnen haben über die vielfältigen Einsatzbereiche in der Veterinärmedizin informiert und veranschaulicht, wie sich die Erwartung von der Wirklichkeit unterscheidet. Ihr Fazit: Ein(e) Beruf(ung) mit einigen Entbehrungen, aber trotzdem ein absoluter Traumberuf! BTK-Präsident Ltd. VD Dr. Holger Vogel hat die Thematik mit einem Blick in die veterinärmedizinische Geschichte eingeleitet.

(v.l.n.r.): Ldt. VD Dr. Holger Vogel, Dr. Evelin Stampa, Laura Darracott und Dr. Christine Bothmann, © BTK

 

Dr. Evelin Stampa, 2. Vizepräsidentin der BTK und Nutztierpraktikerin, referierte über die abwechslungsreiche Tätigkeit als Veterinärmediziner:in und machte deutlich, dass Tierärzt:innen neben der klassischen Tierarztpraxis in noch ganz anderen Berufsfeldern unterwegs sind.

Diese seien z. B. in Laboren tätig, um Krankheitserreger zu identifizieren, und in Pharmafirmen, um Medikamente für Tiere und Menschen zu entwickeln. Auch an vielen Stellen der Lebensmittelüberwachung treffe man Tierärzt:innen an – das beginne am Schlachthof und ende in Restaurants. Tierärzt:innen seien sowohl in der Verhaltensforschung, der Beurteilung des Tierwohls als auch im Tierschutz aktiv. Tierärzt:innen kümmern sich also nicht nur um die Gesundheit der Tiere, sondern auch um die des Menschen.

Laura Darracott, praktizierende Tierärztin und Mitglied der BTK-Arbeitsgruppe „Zukunft“, veranschaulichte die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Um dem Fachkräftemangel in der Veterinärmedizin entgegenzuwirken, müsse man die Arbeitsbedingungen modern und attraktiv gestalten. Denn im Gegensatz zu früher seien heutzutage meist beide Partner:innen erwerbstätig und in die unbezahlte Care-Arbeit eingebunden – das mache flexible Teilzeit- und Arbeitszeitmodelle unverzichtbar. Ein weiterer wichtiger Faktor sei ein angemessener Verdienst für selbstständige und angestellte Tierärzt:innen – die Weichen hierfür seien mit der Anpassung der Gebührenordnung für Tierärztinnen und Tierärzte (GOT) 2022 gestellt worden.

Dr. Christine Bothmann, 1. Vizepräsidentin des Bundesverbands der beamteten Tierärzte (BbT) und Mitglied im BTK-Präsidium, hat über die Wandlung des Berufsbilds mit der Zeit und der gesellschaftlichen Weiterentwicklung berichtet. Schon während des Studiums und bei den ersten Schritten ins Berufsleben würden die Studierenden der Wirklichkeit entgegentreten. Das führe dazu, dass sich die eigenen Erwartungen und Wünsche an das Berufsbild anpassen, Dr. Bothmann nennt diese Wandlung das „Ankommen“. Außerdem stellte sie die wichtige Rolle der Tierärzt:innen als Begleiter (Companion) gegenüber Tier und Mensch dar.

 

Auszeichnungen für Prof. Dr. Thomas Mettenleiter

Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas Mettenleiter, von 1997 bis 2023 Präsident des Friedrich-Loeffler­Instituts (FLI), und von der BTK ausgezeichnet mit der Robert-von-Ostertag-Plakette, wurde von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier für sein jahrzehntelanges Wirken im Bereich der Tierseuchenforschung und für den Aufbau des FLI auf der Insel Riems mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse geehrt. Bei einer Feierstunde in Schwerin wurde ihm die Auszeichnung von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig überreicht. Neben Prof. Mettenleiter wurden acht weitere Bürger:innen aus Mecklenburg-Vorpommern mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Manuela Schwesig und Prof. Thomas Mettenleiter bei der Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz, © Privat

 

Zuvor wurde Prof. Mettenleiter beim „Politischen Erntedank“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) von Bundesminister Cem Özdemir die Professor Niklas-Medaille überreicht. Mit dieser höchsten Auszeichnung des BMEL werden das besondere Engagement auf dem Gebiet der Ernährung, Land- und Forstwirtschaft sowie Leistungen zum Wohle der in diesem Bereich tätigen Menschen geehrt.

Prof. Mettenleiter habe sich in herausragender Weise über Jahrzehnte auf dem Gebiet der virologischen Forschung engagiert. Er war mehr als 20 Jahre der Präsident des FLI und habe als leidenschaftlicher Virologe einen erheblichen Beitrag zu der Forschungsarbeit in seinem Fach geleistet. Nicht zuletzt dank seiner Einsatzbereitschaft sei das FLI heute ein Institut von Weltrang. Neben Studien zu den grundlegenden Prozessen der Virus-Wirt-Interaktion beschäftigt er sich mit der Entwicklung neuartiger Impfstoffe auf Basis molekularbiologischer Techniken. Seine Arbeit habe einen wesentlichen Anteil beigetragen zur Entwicklung von markierten Impfstoffen und der dadurch wirksamen Bekämpfung und Eradikation der Aujeszkyschen Krankheit. Prof. Mettenleiter setze sich überdies besonders für die Zusammenarbeit von Veterinär- und Humanmedizin im Sinne der One-Health-Strategie auf nationaler wie auch internationaler Ebene ein.

 

Umfrage zu Arbeitsbedingungen und Fortbildungswünschen bei TFA

Der Verband medizinischer Fachberufe (vmf) hat eine Umfrage zu den Arbeitsbedingungen und Fortbildungswünschen von Tiermedizinischen Fachangestellten (TFA) gestartet. Die Umfrage ist bis Ende Februar 2024 online. Der vmf möchte ermitteln, wie es um die Zufriedenheit mit dem Arbeitsplatz steht und welche Rolle gute berufliche Perspektiven spielen. Gefragt wird dabei sowohl nach Fortbildungen, die von der Arbeitsgruppe (AG) TFA anerkannt sind und Einfluss auf die Tätigkeitsgruppen des Gehaltstarifvertrags haben, als auch nach Studiengängen oder tiermedizinischen Zusatzmodulen und Abschlüssen, die nach Berufsbildungsgesetz geordnet werden.

Es sei z. B. nicht bekannt, wie die absolvierten AG-TFA-Stunden in der Praxis und in den Gehältern der TFA ankommen. Gleichzeitig fehle immer noch eine echte Qualifizierung, die auch nach Berufsbildungsgesetz anerkannt ist und z. B. zum Bachelorabschluss führen könne. Ziel sei es, in Erfahrung zu bringen, ob mehr TFA im Beruf bleiben würden, wenn sie eine bessere Aussicht auf berufliche Aufstiegschancen hätten.

Link zur Umfrage: https://www.vmf-­online.de/tfa/tfa-tarife/tfa-fobi-umfrage-2024

 

TVT-Merkblatt Qualzucht und Erbkrankheiten

Die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz (TVT) hat das Merkblatt Nr. 141 Qualzucht und Erbkrankheiten bei Heimtieren –Schwerpunkt Hunde mit vorherigem Stand 2017 überarbeitet. Einige Passagen wurden belassen und nur aktualisiert, andere Stellen wurden umstrukturiert und neue Schwerpunkte gesetzt.

Im aktuellen Merkblatt werden neben Hunden auch andere Heimtierarten (Katzen, kleine Heimtiere, Reptilien) thematisiert. Im alten Merkblatt wurden einige Hunderassen benannt und deren Qualzuchtmerkmale/Erbkrankheiten näher beschrieben. Darauf hat die TVT in der aktuellen Version verzichtet, da hier die Datenbank des Qualzucht-Evidenznetzwerks (QUEN) mittlerweile zahlreiche Merkblätter zu Rassen und/oder Qualzuchtmerkmalen auf neuestem wissenschaftlichem Stand herausgebracht hat. Zudem werde die QUEN-Datenbank fortlaufend aktualisiert, deshalb verweise das TVT-Merkblatt auf die Datenbank.

Der Fokus richte sich im aktuellen Merkblatt mehr auf einen Gesamtüberblick zum Thema Qualzucht: Gesetzliche Grundlagen inkl. Ausblick in andere Länder, Einteilung von Qualzuchtmerkmalen, Hintergründe zum Thema Rassestandards und resultierende Maßnahmen/Forderungen.

Das Merkblatt endet mit einem großen und im Vergleich zur vorherigen Version deutlich erweiterten Abschnitt, in dem mögliche, nötige Maßnahmen und Forderungen aufgeführt sind, die langfristig zur Verhinderung von Qualzuchten und Verbesserung der Tiergesundheit in der Zucht führen sollen.

 

FLI: Keine Pause bei Geflügelpest

Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) sieht nach wie vor keine Entspannung bei der Geflügelpestlage. Im Jahr 2023 gab es insgesamt 65 Ausbrüche in Geflügelhaltungen, 9 in Wildgehegen und Tierparks sowie 1104 Fälle bei Wildvögeln. Bis Oktober 2023 dominierte ein an Möwen angepasster Genotyp des hochpathogenen aviären Influenzavirus H5N1. Dieser wurde durch neue Varianten abgelöst. Für das neue Jahr bestätigte das Nationale Referenzlabor für Geflügelpest bereits sechs Ausbrüche bei Geflügel und 14 Fälle bei Wildvögeln. Entsprechend schätzt das FLI das Risiko weiterer Ausbrüche und Fälle als hoch ein. Erfreulicherweise traten in Deutschland in den letzten Monaten keine Infektionsfälle bei Säugetieren auf, international werden weiterhin Fälle gemeldet.

In einer Kurzmitteilung der Ständigen Impfkommission Veterinärmedizin (StIKo Vet) wird von zwei Impfversuchen berichtet, die erfolgreich in Wageningen und an der französischen Zulassungsbehörde ANSES an Hühnern, bzw. Enten durchgeführt wurden. Ferner wird auf die französische Entscheidung verwiesen, mittels Ausnahmegenehmigung HPAI-Impfstoffe zur Anwendung zuzulassen und eine Impfpflicht für Mastenten einzuführen.  Es wird erläutert, dass die französische Entscheidung wiederum dazu führte, dass verschiedene Handelspartner, u. a. die USA, generell die Einfuhr von französischen Geflügelprodukten sowie von Entenprodukten aus der gesamten EU unterbunden haben. Die Kurzmitteilung schließt mit dem Hinweis, dass von deutscher Seite intensiv für eine Akzeptanz der HPAI-Impfung geworben wird. 

 

Lebensmittel nur geringfügig mit Pflanzenschutzmitteln belastet

Aus dem vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) veröffentlichten „Nationalen Berichterstattung Pflanzenschutzmittelrückstände in Lebensmitteln 2022“ geht hervor, dass Lebensmittel in Deutschland nur wenig mit Rückständen von Pflanzenschutzmitteln belastet sind. Erzeugnisse aus Deutschland und anderen EU-Staaten sind deutlich geringer belastet als solche aus Nicht-EU-Staaten.

Dem Bericht liegen mehr als 8,3 Millionen Analyseergebnisse aus 21.601 Lebensmittelproben der amtlichen Lebensmittelüberwachung des Jahres 2022 zugrunde. Bei den überwiegend risikoorientiert durchgeführten Kontrollen wurde auf 1.067 Stoffe untersucht. Die Belastung mit Pflanzenschutzmittelrückständen variiert wie in den Vorjahren abhängig von der Herkunft der Erzeugnisse. Bei Lebensmitteln aus Deutschland stieg die Anzahl an Überschreitungen der Rückstandshöchstgehalte im Jahr 2022 im Vergleich zum Jahr 2021 von 1,1 Prozent auf 1,3 Prozent leicht an. Bei Produkten aus anderen EU-Staaten sank die Überschreitungsquote auf 1,5 Prozent (2021: 1,8 Prozent). Lebensmittel aus Nicht-EU-Staaten sind deutlich höher belastet: Hier lag die Überschreitungsquote bei 9,8 Prozent (2021: 10,9 Prozent).

Häufig verzehrte Lebensmittel wie Karotten, Kartoffeln und Äpfel sowie beliebte saisonale Erzeugnisse wie Erdbeeren und Spargel weisen seit Jahren kaum oder keine Rückstandshöchstgehaltsüberschreitungen auf. Die meisten Überschreitungen (bei Lebensmitteln mit mindestens 100 untersuchten Proben) gab es bei Chiasamen (53,3 Prozent), getrockneten Kräutertees (18,8 Prozent), Granatäpfeln (18,7 Prozent), schwarzem und grünem Tee (15,5 Prozent) sowie Bohnen mit Hülsen (13,0 Prozent).

Bei verarbeiteten pflanzlichen Lebensmitteln sowie Obst und Gemüse sank die Überschreitungsquote. Dagegen stieg sie bei Lebensmitteln tierischen Ursprungs sowie Säuglings- und Kleinkindernahrung moderat, bei Getreide deutlich an. Der starke Anstieg bei Getreide um das fast Sechsfache des Vorjahres ist auf die hohe Überschreitungsrate der Rückstandshöchstgehalte für Kupfer (51,4 Prozent der Proben) bei Chiasamen zurückzuführen.

Bei 195 Wirkstoffen (18,3 Prozent) wurden Überschreitungen der Rückstandshöchstgehalte festgestellt. Die Überschreitungsquoten lagen pro einzelnem Wirkstoff bei maximal 2,0 Prozent. Nur bei Kupfer lag sie mit 5,0 Prozent höher. Bei rund einem Drittel aller untersuchten Proben wurde mehr als ein Wirkstoff nachgewiesen. Bei Lebensmitteln, von denen mehr als 100 Proben untersucht wurden, wiesen mehr als drei Viertel der Proben Mehrfachrückstände auf. Dies betraf v. a. Kirschen, Mandarinen, Tafeltrauben, Orangen, Grapefruit und Pfirsiche/Nektarinen, Erdbeeren, Rosenkohle, Birnen, Himbeeren und Aprikosen. 

 

Studie: Management der Kuh im postpartalen Zeitraum

Welche Hilfsmittel verwenden Sie zur Geburtshilfe? Wie behandeln Sie akute Metritis? Wie definieren Sie Milchfieber?

Diese und weitere Fragen sind Gegenstand einer Umfrage bei Tierärzt:innen und Landwirt:innen in elf Ländern Europas. In Deutschland wird die Umfrage durch das Landwirtschaftliche Zentrum Baden-Württemberg (LAZBW) in Zusammenarbeit mit der Veterinärmedizinischen Universität in Lissabon, Portugal, durchführt.

Es sollen Erkenntnisse aus der Praxis über Management, Therapiemaßnahmen und den Umgang mit Erkrankungen im Frühlaktationsstadium, besonders Erkrankungen des Reproduktionstrakts, gewonnen werden. Diese Informationen sollen genutzt werden, um gängige Praxis mit evidenzbasierten Methoden und Definitionen zu vergleichen. So könnten Diskrepanzen zwischen dem Wissensstand von Tierhalter:innen und Tierärzt:innen identifiziert werden, um wirksame Schulungsressourcen zu schaffen und letztlich Tiergesundheit, Tierwohl und Lebensmittelsicherheit zu verbessern. Die Teilnahme an der Umfrage erfolgt anonym und dauert ca. 10 Minuten.

Zur Umfrage: http://tiny.cc/Repro

Kontakt: Dr. Alexandra Hund, Dip. ­ECBHM,­ LAZBW Aulendorf, Alexandra.Hund@­lazbw.bwl.de

 

Rote Liste einheimischer Nutztierrassen 2023

Die Rote Liste gefährdeter Nutztierrassen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) zeigt: 58 der 81 einheimischen Nutztierrassen von Pferd, Rind, Schwein, Schaf und Ziege sind als gefährdet eingestuft. Positiv entwickelten sich die Geflügelrassen. Bei Rindern, Schweinen und Ziegen gab es keine Änderungen. Bei den Pferden wurde die Rasse Beberbecker als einheimische Rasse aufgenommen. Das Brillenschaf wurde von der „Beobachtungspopulation“ in die „Erhaltungspopulation“ zurückgestuft. Die Rasse ist besonders im Süden Deutschlands verbreitet und kann auch in niederschlagsreichen Gebieten eingesetzt werden. Das Schwarzköpfige Fleischschaf, das zu den wichtigsten Wirtschaftsrassen in Deutschland zählt, wurde aufgrund des sinkenden Bestands an Zuchttieren erstmals als gefährdet eingestuft. Positive Veränderungen gab es bei den Hühnerrassen, diese Entwicklungen seien u. a. mit dem Trend verbunden, Hühner im eigenen Garten zu halten. Nur die Rasse der Rheinländer folgte nicht dem positiven Trend – sie wurde in eine höhere Gefährdungskategorie eingestuft. Bei den Entenrassen zeigten die Landenten und die Deutschen Pekingenten zunehmende Bestandszahlen und konnten als weniger gefährdet eingestuft werden. Kritisch ist es bei den Bayerischen Landgänsen, die nach den letzten Bestandsmeldungen als stark gefährdet gelten. Die Kaninchenrassen Meißner Widder, Rheinische Schecken und Englische Widder wurden aufgrund sinkender Bestandszahlen in eine höhere Gefährdungskategorie eingestuft. Die Englischen Widder würden nun als extrem gefährdet gelten. Der Rückgang der Rassekaninchenbestände sei v. a. mit dem Rückgang der Züchterinnen und Züchter zu erklären.

Die Erhaltung einheimischer Nutztierrassen biete Chancen, die Tierzucht an sich ändernde Bedingungen wie den Klimawandel anzupassen. Das Informations- und Koordinationszentrum Biologische Vielfalt (IBV) in der BLE hat das Design der Roten Liste überarbeitet und anschaulicher gestaltet. Zudem gibt es nun Poster zu allen einheimischen Nutztierrassen und deren Gefährdung in Deutschland.

Die Poster sowie die Broschüre „Einheimische Nutztierrassen in Deutschland und Rote Liste gefährdeter Nutztierrassen 2023“ stehen unter https://www.genres.de/fachportale/nutztiere/rote-liste-nutztierrassen zur Verfügung. Druckexemplare der Broschüre können per Mail an ibv@ble.de vorbestellt werden.

 


Inhalte Deutsches Tierärzteblatt Februar 2024

 

Tierschutz

Probleme im Tierschutz müssen dort gelöst werden, wo sie entstehen! Nach diesem Grundsatz organisiert der deutsche Verein FinnDomingo: Projekte für verantwortungsvolle Tierhaltung e. V. seine Entwicklungsarbeit in Chile und kooperiert dafür mit 13 chilenischen Tierschutzorganisationen. Ein Hilfsprojekt stellt Dr. Ellen Stähr, Gründungsmitglied des Vereins, hier vor.

Praxis

Wie wählen Nutztiere ihre Nahrung aus und kann die Nahrung Einfluss auf das Verhalten von Tieren haben? In diesem Beitrag diskutiert Mirjam Lechner, insbesondere am Beispiel Schwein, die Einflüsse der Futterzusammensetzung auf das Verhalten von Tieren und beschreibt Möglichkeiten zur Ursachenerkennung und -bekämpfung.

 

Termine 2024

 

29. Januar

Erweitertes Präsidium Videokonferenz

6. Februar

Ausschuss für Arznei- und Futtermittelrecht Berlin

14. Februar

Ausschuss für Tierseuchenrecht Videokonferenz

6. März

Ausschuss für Pferde Berlin

12./13. März 

Präsidium Klausurtagung Berlin

25./26. April

Erweitertes Präsidium Berlin

26./27. April 

Frühjahrs-Delegiertenversammlung Berlin

12./13. September

Erweitertes Präsidium Berlin

13./14. September 

Herbst-Delegiertenversammlung  Berlin

Termine 2025

7. Oktober Erweitertes Präsidium Dortmund

8. Oktober

Herbst-Delegiertenversammlung Dortmund

9./10. Oktober

30. Deutscher Tierärztetag Dortmund

Termine ATF-Fortbildungen/Gemeinschaftsveranstaltungen

Präsenzveranstaltungen

Online-Fortbildungen

 

 

Bleiben Sie gesund!

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihre BTK-Geschäftsstelle

 

*Quellen der jeweiligen Artikel sind die angegebenen Links.