Einfuhr- und Handelsverbot für Robben-Produkte
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Tierärzte fordern:
Einfuhr- und Handelsverbot für Robben-Produkte
Die Tierärzteschaft fordert ein nationales Einfuhr- und Handelsverbot für Produkte aller Robbenarten. Dr. Ernst Breitling, Präsident der Bundestierärztekammer, hat diese Forderung heute an die Bundesregierung übermittelt, namentlich an Bundkanzlerin Angela Merkel, Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und Bundesverbraucherminister Horst Seehofer.
Mehr Schutz von Mensch und Tier
Forderungen des 24. Deutschen Tierärztetages
Die Sicherheit von Lebensmitteln und die Bekämpfung von Tierseuchen waren Schwerpunkte des 24. Deutschen Tierärztetages vom 18. bis 20. Oktober 2006 in Baden-Baden. Über 300 Tierärztinnen und Tierärzte aus ganz Deutschland diskutierten über mögliche Verbesserungen und beschlossen entsprechende Forderungen der deutschen Tierärzteschaft an die Politik zum Schutz des Verbrauchers vor unsicheren Lebensmitteln, zum Schutz des Menschen vor Tierseuchen und zum Schutz der Tiere bei der Bekämpfung von Tierseuchen.
Verliehen: Medienpreis 2006
Tagungsort - Jubiläumsort
100 Jahre Tierärztekammern in Deutschland
Voller Erfolg:
Schlachttieruntersuchung bleibt tierärztliche Aufgabe
Auch in Zukunft und auch in Kleinbetrieben wird die Schlachttieruntersuchung Aufgabe des amtlichen Tierarztes bleiben. Das hat das
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gestern schriftlich mitgeteilt. Die Bundestierärztekammer begrüßt diese Entscheidung zugunsten des Verbraucherschutzes und ist erfreut über den Erfolg ihrer Protestaktionen.
Die ATF verschenkt:
3 frei für Nummer 3333
Die Akademie für tierärztliche Fortbildung (ATF) wird ihr 3.333stes Mitglied besonders willkommen heißen: Die Tierärztin oder der Tierarzt, die oder der beim Antrag auf Mitgliedschaft diese „magische Zahl“ trifft, erhält von der Akademie die Teilnahme an drei ATF-Fortbildungen eigener Wahl geschenkt. Die Zahl von 3.333 wird bei der derzeitigen Dynamik der Beitritte voraussichtlich spätestens Ende 2006 erreicht sein.
Lebensmittelinfektionen vorbeugen:
Kühles Fleisch an heißen Tagen
Salmonellen und andere Durchfallerreger mögen es warm. In der aktuellen Sommerhitze können sie sich in verunreinigten Lebensmitteln blitzschnell vermehren. Die Bundestierärztekammer rät deshalb, jetzt besonders sorgsam mit Lebensmitteln umzugehen. Durchgehende Kühlung, völliges Durchgaren und richtige Küchenhygiene sind die wichtigsten Maßnahmen, um einer Lebensmittelinfektion vorzubeugen.
Tierisch heiß!
Tipps zum Schutz vor Hitzschlag und Madenplage
Tierisch heiß ist es in diesen Tagen für die Pelz tragenden Familienmitglieder. Hund und Katze, Meerschweinchen und Kaninchen brauchen jetzt spezielle Fürsorge. Als besonders wichtig empfiehlt die Bundestierärztekammer, Schattenplätze und ausreichend Trinkwasser anzubieten, um einem lebensbedrohlichen Hitzschlag vorzubeugen.
Streitfall Hundekot:
Risiko für Rinder vielfach überschätzt
Der Aufenthalt von Hunden auf Weiden kann kaum direkt für
Fehlgeburten bei Rindern verantwortlich gemacht werden. Das ist das
Ergebnis einer Risikobewertung des Friedrich-Loeffler-Instituts über
den Zusammenhang zwischen Hundekot auf Weiden und Aborten bei
Rindern durch den Erreger Neospora caninum. Die
Bundestierärztekammer hält Kampagnen gegen Hundehalter deshalb für
völlig unangemessen. Sie weist aber ausdrücklich darauf hin, dass
Hundekot auf landwirtschaftlichen Flächen generell unhygienisch und
deshalb zu vermeiden ist.
Geflügel-Aufstallungsverordnung:
Tierärzte begrüßen Lockerung der Stallpflicht
Die Bundestierärztekammer begrüßt es, dass die Freilandhaltung künftig zumindest in festgelegten Gebieten wieder möglich sein soll. Sie fordert, dass die Behörden verpflichtet werden, die geeigneten Gebiete auszuweisen. Der Tierärzteverband fordert darüber hinaus ein EU-weit einheitliches Vorgehen bei der Bekämpfung der Vogelgrippe und kritisiert einige nicht praktikable Vorgaben im Entwurf der Geflügel-Aufstallungsverordnung.
Kastration von Ferkeln:
Ab Tag 8 nur betäubt und durch den Tierarzt
Tierärzte geben Tipps:
Wenn der Tiger in die Stube muss
Fressunlust oder Unsauberkeit, Rückzug oder aggressive Attacken – Katzen sind Gewohnheitstiere, für die jede Veränderung Stress bedeutet und zu Verhaltensproblemen führen kann. Wird wegen der Vogelgrippe Hausarrest angeordnet, ist dies eine Extremsituation für sonst frei laufende Katzen – und ihre Halter. Die Bundestierärztekammer gibt Tipps für das Zusammenleben mit dem Tiger in Stube.
Tierärzte bitten ARD-Programmdirektor
"In aller Freundschaft" - Folge 300 absetzen
Die Bundestierärztekammer hat heute den Programmdirektor des Ersten Deutsche Fernsehens und den ARD-Vorsitzenden gebeten, die Folge 300 „Ausnahmezustand“ der Serie „In aller Freundschaft“ nicht zu senden. Der Tierärzteverband fürchtet, dass die Sendung unnötige Ängste vor Vogelgrippe in der Bevölkerung schürt mit der Folge, dass noch mehr Haustiere aus Furcht vor einer Infektion ausgesetzt werden.
Tierärzte mahnen zur Besonnenheit:
Risiken für Mensch und Katze unverändert gering
Trotz der Infektion einer Katze auf Rügen mit dem Vogelgrippe-Virus hat sich die Gefahrenlage für Mensch und Katze nicht grundsätzlich verändert. Nur in einzelnen, behördlich festgelegten Gebieten sind zeitlich befristet besondere Maßnahmen zu beachten. Im gesamten anderen Bundesgebiet kann der Mensch mit Katzen wie gewohnt umgehen. Die Bundestierärztekammer mahnt Katzenfreunde deshalb zur Besonnenheit. Katzen beim Tierheim oder beim Tierarzt abzugeben, auszusetzen oder möglicherweise sogar zu töten, kritisiert der Tierärzteverband als völlig unangemessene, tierschutzwidrige Reaktion.
Ehrenpräsident Prof. Dr. Helmut Scheunemann verstorben
Prof. Dr. Helmut Scheunemann, Ehrenpräsident der Bundestierärztekammer, ist am 27. Februar im Alter von 84 Jahren in Berlin verstorben. Von 1988 bis 1991 war Scheunemann Präsident des tierärztlichen Dachverbandes. Er war „dienstältester Repräsentant“ des Berufsstandes, der sich vom Neuanfang tierärztlicher Selbstverwaltung nach 1945 bis zuletzt für die Belange der Tierärzteschaft engagiert hat.
Teletakt-Geräte: Ablehnung ohne Ausnahme
Die Bundestierärztekammer hat ihre Forderung nach einem grundsätzlichen Verbot von Teletakt-Geräten und anderen elektronisch gesteuerten „Erziehungshilfen“ für die Ausbildung von Hunden bekräftigt. Darüber hinaus sollte die Möglichkeit, Ausnahmen nach Bundes- oder Landesrecht zuzulassen, aus dem Tierschutzgesetz gestrichen werden. Diese Forderungen hat der Verband heute u.a. an das Bundesverbraucherministerium gerichtet.
"Kuh sucht Arzt"
Liste für Praktika in der Nutztierpraxis verfügbar
Studierende der Tiermedizin können ab sofort auf der Website der Bundestierärztekammer Angebote für Praktika in der Nutztierpraxis abrufen. Bundesweit rund 110 Praxen und Kliniken sind zunächst in der Liste zu finden. Angegeben sind nicht nur Adressen sondern auch weiter gehende Informationen zu den Praxen und den Praktikumsbedingungen. Als zusätzlicher Service zur Recherche können die Listen nach Region oder Tierartenschwerpunkt abgefragt werden.
Vogelgrippe in der Türkei:
Appell zur tierschutzgerechten Tötung
Die Bundestierärztekammer hat heute die Bundesregierung gebeten, sich bei der türkischen Regierung und gegebenenfalls weiteren betroffenen Staaten für humane Tötungsmethoden bei der Bekämpfung der Geflügelpest („Vogelgrippe“) einzusetzen. Auch angesichts der Notwendigkeit einer schnellen und konsequenten Seuchenbekämpfung seien Verstöße gegen die Grundsätze des Tierschutzes nicht zu tolerieren, so der tierärztliche Dachverband.
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